Luxemburg Formular E 106 & allgem. Info´s der CNS

Informationen für Grenzgänger (Deutschland-Luxemburg)

Bei Krankenversicherung-Trier.de erhalten Sie ausführlich Informationen zum Thema Grenzgänger (Deutsche die in Luxemburg arbeiten)

Grenzgänger können in ihrem Wohnort zum Arzt

Personen, die in  Luxemburg arbeiten, aber in Deutschland wohnen und mindestens einmal wöchentlich dorthin zurückkehren, sind so genannte Grenzgänger. Für ihren Versicherungsschutz ist das Land zuständig, in dem sie beschäftigt sind, also Luxemburg. Damit jedoch auch am Wohnort Sachleistungen bei Krankheit in Anspruch genommen werden können, muss ihnen der zuständige Krankenversicherer die Bescheinigung E 106 ausstellen. (Sachleistungen umfassen medizinische und zahnärztliche Behandlung, Arzneimittel und Krankenhausbehandlung)

Frau Mustermann arbeitet in Luxemburg, lebt in Deutschland und geht auch dort regelmäßig zu ihrem Arzt des Vertrauens. Damit dies möglich ist, muss der zuständige Versicherungsträger in Luxemburg die Bescheinigung E 106 ausstellen. Diese füllt den einen Teil der Bescheinigung aus und händigt dem Versicherten zwei Ausfertigungen des Vordrucks aus. Diese Ausfertigungen werden dann vom Versicherten dem Träger der Kranken-/ Mutterschaftsversicherung des Wohnortes vorgelegt.

Die in Deutschland erbrachten Leistungen bei Krankheit gehen dann zur Rechnung des zuständigen Trägers im Luxemburg. Das bedeutet: Grenzgänger können in ihrem Wohnort zum Arzt oder Zahnarzt gehen, bezahlt wird es von ihrem zuständigen Träger, sofern die Bescheinigung vorliegt,das Formular E106 bekommt man in der Regel automatisch von der luxemburgischen Krankenkasse zugesandt sobald der Arbeitgeber den neuen Mitarbeiter angemeldet hat.

Wenn man zum ersten Mal in Luxemburg arbeitet, dauert das etwas bis die luxemburgische Krankenkasse eine Sozialversicherungsnummer mitteilt, man ist aber rückwirkend ab dem ersten Arbeitstag in Luxemburg versichert.
Merke: eine Krankenkasse in Deutschland kann die Kosten solange nicht abrechnen bis Sie das Formular E106 erhält!

Download des Formulars E 106: klicken Sie auf den Link!

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E106 Bescheinigung des Anspruchs der in einem anderen Staat als dem zuständigen Staat wohnenden Versicherten auf Sachleistungen bei Krankheit und MutterschaftDieses Formular füllt der zuständige Krankenversicherer aus. Der Erwerbstätige und seine Familienangehörigen, die mit ihm in dem nicht-zuständigen EU-Land wohnen, können damit alle Sachleistungen der Kranken- und Mutterschaftsversicherung an ihrem neuen Wohnort auf Rechnung ihrer alten Versicherung erhalten.


Allgemeine Informationen der CNS auch Gesondheetskeess genannt (Grenzgänger)

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Jeder Grenzgänger wird von seinem Arbeitgeber beim « Centre commun de la sécurité sociale (CCSS) » eingeschrieben.

Eine Sozialversichertenkarte mit Angabe der Versichertennummer wird ihm nach der ersten Einschreibung ausgehändigt.Diese Nummer ist bei allen Kontakten mit den Verwaltungsstellen der Sozialversicherung anzugeben.

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Um Sachleistungen zu erhalten, muss ein Grenzgänger sich bei einer Krankenkasse (z.B AOK) seines jeweiligen Wohnortes (z.B Trier) einschreiben, indem er eine Bescheinigung (Dokument S1 für deutsche Grenzgänger) über seinen Anspruch auf Sachleistungen vorlegt.

Diese Bescheinigung wird vom „Service Affiliation“ (Abteilung für Mitgliedschaft) der CNS ausgestellt und behält ihre Gültigkeit bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Luxemburg.

Die Ausstellung der oben genannten Bescheinigungen erfolgt automatisch nach der Einschreibung beim CCSS.

Bevor er jedoch Schritte zur Einschreibung in dem Land seines Wohnorts unternimmt, sollte der Grenzgänger die Beitrittserklärung des CCSS abwarten, die als Bescheinigung der Mitgliedschaft bei der CNS (siehe unter « ausführliche Erklärungen…») gilt.

Die bezahlten Arztkosten und Rechnungen für die in einem anderen als dem Wohnland erfolgten medizinischen Behandlungen sind an die CNS oder an die luxemburgische Krankenkasse zu richten. Die Kostenübernahme für medizinische Behandlungen während eines Aufenthalts in einem EU-Mitgliedsland kann auch mittels der europäischen Krankenversichertenkarte bei einer Krankenkasse des Aufenthaltslandes erfolgen.

Um eine schnelle Kostenerstattung zu gewährleisten, wird der Versicherte gebeten, die Versichertennummer der behandelten Person sowie eine Kontonummer mit IBAN und BIC-Code (SWIFT) bei dem Finanzinstitut seiner Wahl anzugeben.

hier finden Sie alle Information zur CNS auch  Gesondheetskeess genannt:

http://cns.lu/?&language=de

 

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